Otto Brenner Kompakt

Zivilgesellschaft

Hier finden Sie eine Auswahl aktueller Projektergebnisse, weitere Ergebnisse finden Sie im Otto-Brenner-Shop.
Zur Detailansicht des Projekts Themen: Ehrenamt / Engagement / Ost-West / Deutsche Einheit
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Autor/en:

Jochen Roose

Projektende:

09.07.2015

Der junge Osten: Aktiv und Selbstständig

Projektziel:

Ehrenamtliches Engagement gilt nicht nur als der Kitt, der eine Gesellschaft zusammenhält, sondern trägt auch zur Stärkung der Demokratie bei. 25 Jahre nach der Vollendung der staatlichen Einheit geht die Studie der Frage nach, ob sich das Engagement der Jugend zwischen Ost- und Westdeutschland unterscheidet. Jochen Roose (Universität Wrocław /FU Berlin), der Autor der OBS-Studie, untersucht das Engagement Jugendlicher in Ostdeutschland und findet erstaunliche Antworten. Sein Befund: Es sind vor allem die jungen Menschen in Ostdeutschland, die dort die Zivilgesellschaft aufbauen. Die Studie fragt nach den Bedingungen, die ein Engagement bei Jugendlichen wahrscheinlicher machen. Darüber hinaus wird in weiterführenden Analysen u.a. nach der Art des Engagements der Jugendlichen differenziert. Dazu werden drei Datensätze (Freiwilligensurvey, AID:A, und Shell-Jugendstudie) in vergleichender Perspektive mit Westdeutschland ausgewertet.

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Autor/en:

Rudolf Speth

Projektende:

07.07.2015

Politische Beteiligung: Lage und Trends

Projektziel:

Gerade Parteien und Gewerkschaften versuchen ihren Mitgliedern attraktive Beteiligungsangebote zu machen. Doch nicht allen gelingt es damit neue Mitglieder zu gewinnen und alte zu halten. Ziel der Studie der Otto Brenner Stiftung ist es die Veränderungen, Trends und Strategien von Organisationen, im Umgang mit diesen Entwicklung zu untersuchen. 

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Autor/en:

Merkel, Wolfgang

Projektleitung:

Prof. Dr. Wolfgang Merkel

Projektende:

01.06.2015

Krise oder Herausforderung? Gegenwart und Zukunft der Demokratie

Projektziel:

Die Analyse nimmt Diagnosen, die von einer "Krise der Demokratie" sprechen, empirisch unter die Lupe und überprüft Vorschläge und neue Ansätze, die zur Bekämpfung dieser Krise diskutiert werden.

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Autor/en:

Grittmann, Elke / Thomas, Tanja / Virchow, Fabian

Projektende:

16.12.2014

"Das Unwort erklärt die Untat" - Die "Döner-Mordserie" und der Umgang mit Gewalt an Migrantinnen und Migranten in den Medien

Projektziel: 

Ziel der Studie war es, die Rolle der Medien im Diskurs über die "Döner-Morde" im Zeitraum der Taten von 2000 bis 2007 zu untersuchen. Es wurde gefragt, ob die Medien ihrem Auftrag der vorurteilsfreien Recherche und kritischen Überprüfung gerecht geworden sind. Auch wurde untersucht, inwiefern es eine Reflexion und Medien(selbst)kritik nach Bekanntwerden der NSU-Täterschaft hinsichtlich des eigenen Handelns gegeben hat. 

Zur Detailansicht des Projekts Themen: Globalisierungskritik/Finanzkrise/Protestbewegung
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Autor/en:

Brinkmann, Ulrich/Nachtwey, Oliver/Décieux, Fabienne

Projektende:

26.05.2013

OBS-Arbeitspapier Nr. 6: Wer sind die ´99%´?
Eine empirische Analyse der Occupy-Proteste

Die Occupy-Proteste haben wie kaum eine andere Protestbewegung der jüngeren Vergangenheit Furore gemacht. Man protestierte symbolisch für die Rückeroberung des demokratischen Gemeinwesens, das von den Finanzmärkten dominiert erschien. Man wollte es wiederaneignen, wiederbesetzen, mit anderen Worten: okkupieren. Doch wer sind eigentlich die ´99%´?

Zur Detailansicht des Projekts Themen: Öffentlicher Rundfunk/ Rundfunkgremien/ Transparenz
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Autor/en:

Wolf, Fritz

Projektende:

15.03.2013

Im öffentlichen Auftrag - Selbstverständnis der Rundfunkgremien, politische Praxis und Reformvorschläge

Veröffentlichung: OBS-Arbeitsheft 73

Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, 2013, 98 Seiten

Rundfunkgremien spielen eine wesentliche Rolle in der deutschen Rundfunkverfassung. Neben der Interessenvertretung der Allgemeinheit kommt ihnen als "oberste Organe" der Rundfunksender die Aufgabe der Intendantenwahl und der Programmkontrolle zu. Die Studie untersucht auf Grundlage aktueller Gremienzusammensetzung bei den öffentlich-rechtlichen Sendern, mit welchen aktuellen Herausforderungen diese Gremien konfrontiert sind. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich die Rolle dieser Gremien zukünftig entwickeln sollte, um dem Qualitätsanspruch einerseits und dem medienpolitischen Druck anderseits nachzukommen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Übersichtsseite zur Studie

Zur Detailansicht des Projekts Themen: Massenmedien / Berichterstattung / Bild / Wulff-Affäre
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Autor/en:

Hans-Jürgen Arlt, Wolfgang Storz

Projektleitung:

Jupp Legrand

Projektende:

07.05.2012

„Bild“ und Wulff – Ziemlich beste Partner

Fallstudie über eine einseitig aufgelöste Geschäftsbeziehung

Veröffentlichung: OBS-Arbeitsheft 71

Nach ihrer Studie "Drucksache Bild - Eine Marke und ihre Mägde" legen die beiden Autoren Arlt und Storz mit ihrer aktuellen Fallstudie eine weitere medienkritische Untersuchung vor.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Übersichtsseite zur Studie

Bild zum Projekt Themen: Studium / soziale Herkunft / Bildung / Bildungsaufstieg / soziale Ungleichheit / first generation students
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Autor/en:

Miethe, Ingrid Thea / Boysen, Wibke / Grabowski, Sonja / Pretzsch, Regina / Korth, Alexander

Projektende:

29.02.2012

Initiative Arbeiterkind.de – Pilotstudie zur wissenschaftlichen Begleitung

Projektziel: 

Ziel ist es einen ersten Überblick über die Initiative ArbeiterKind.de zu bekommen. Diese Pilotstudie sollte nicht mit der Beschreibung von Barrieren für den Bildungsaufstieg abschließen, sondern vielmehr die Suche nach Ressourcen ermöglichen, d.h. es sollten Kriterien für den Erfolg rekonstruiert werden.

Initiative Arbeiterkind.de – Pilotstudie zur wissenschaftlichen Begleitung
Zusammenfassung der Ergebnisse
 [PDF - 1MB]

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Autor/en:

Bödeker, Sebastian

Projektende:

01.02.2012

OBS-Arbeitspapier Nr. 1

Soziale Ungleichheit und politische Partizipation in Deutschland
Grenzen politischer Gleichheit in der Bürgergesellschaft

Das Arbeitsheft kann in unserem Otto Brenner Shop heruntergeladen werden.

Zur Detailansicht des Projekts Themen: Lobbyismus / Demokratie / Transparenz / Politik / Marktordnung
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Autor/en:

Andreas Kolbe, Herbert Hönigsberger, Sven Osterberg

Projektende:

06.12.2011

Marktordnung für Lobbyisten – Eine empirisch-diskursive Konzeptentwicklung

Projektziel:

Lobbyismus in Deutschland kann wegen der wenig transparenten und teils auch illegitimen Praktiken zu einer Gefahrenquelle für Demokratie und Mitbestimmung werden. „Lobbykontrolle stärkt die Demokratie“, so die Forschungshypothese des Projektes. Das erklärte Ziel der Marktordnung ist, „Absichten, Ziele, Benefits, die Lauterkeit und die Wirksamkeit von interessierter Einflussnahme auf die Politik transparent zu machen.“ Ergebnis der Studie ist die Entwicklung einer „Marktordnung für Lobbyisten“. Dadurch soll mehr Transparenz über Einflussnahmen entstehen und damit auch mehr Fairness. Im Austausch mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Kultur sollen zu einer „Marktordnung für Lobbyisten“ die verdichteten Reformvorschläge und Maßnahmen auf Transparenz, Wirksamkeit und Durchsetzbarkeit überprüft werden.

Zur Detailansicht des Projekts Themen: Massenmedien / Talkshows / Politik / Informationsanteil
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Autor/en:

Bernd Gäbler

Projektende:

15.08.2011

„ … und unseren täglichen Talk gib uns heute!“

OBS-Studie analysiert die politischen TV-Talkshows

Veröffentlichung: OBS-Arbeitsheft 68

Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, 2011, 149 Seiten

Zur Detailansicht des Projekts Themen: Massenmedien  / Informationsanteil / öffentlich-rechtliches Fernsehen
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Autor/en:

Fritz Wolf

Projektende:

04.07.2011

Interessant oder relevant?

„Wir wollen, dass sie sich gut informiert fühlen,“ das war der Bekenntnis-Slogan eines kommerziellen Hörfunk-Senders. Die Berater der privaten Ketten, die später die öffentlich-rechtliche Konkurrenz im großen Stil heimsuchten, erweiterten mit ihren „Regeln in Blattgold“ das Postulat der `unterhaltsamen Information`. Der relevante Informationskern der Themen und Ereignisse müsse nicht mehr im Vordergrund stehen; das Besondere, Interessante, Unterhaltsame, Persönliche solle die Beiträge prägen. Eine erfahrene Kulturchefin fasste diese Leitlinie bereits vor Jahren in ihren Trainings in der Formel zusammen: „Zu viele Informationen hemmen den Erzählfluss".

Zur Detailansicht des Projekts Themen: Massenmedien / Demokratie / Bildzeitung / Wirtschaftsjournalismus / -krise / -politik
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Autor/en:

Hans-Jürgen Arlt, Wolfgang Storz

Projektende:

14.03.2011

Drucksache „Bild“ – Eine Marke und ihre Mägde

Die „Bild“-Darstellung der Griechenland- und Eurokrise 2010

Veröffentlichung: OBS-Arbeitsheft 67

Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, 2011, 104 Seiten

Projektziel:

Die Studie „Drucksache „Bild“ – Eine Marke und ihre Mägde“ analysiert die Berichterstattung und Kommentierung der „Bild“-Zeitung zur Griechenland- und Eurokrise, geht der Entstehungs- und Wirkungsweise des „Bild“-Journalismus nach und erörtert Rahmenbedingungen, die ein Deutungsmuster zum Mainstream werden lassen. Das heißt, über die Analyse der journalistischen Arbeit hinaus untersucht die Studie das Kommunikationsmanagement der „Bild“-Redaktion, mit dem diese Mainstream zu bedienen und zu formen versucht. 

Die „Studie“ im Netz: www.bild-studie.de 

Zur Detailansicht des Projekts Themen: Krisenjournalismus / Katastrophen / Kriege / Terrorismus / Friedensjournalismus / Berichterstattung / Medien
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Autor/en:

Weichert, Stephan / Kramp, Leif

Projektleitung:

Prof. Dr. Stephan Weichert

Projektende:

23.02.2011

Medien im Brennpunkt –Probleme, Herausforderungen und Perspektiven journalistischer Krisenberichterstattung

Publikation: "Die Vorkämpfer"

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Autor/en:

Storz, Wolfgang / Arlt, Hans-Jürgen

Projektende:

18.02.2010

OBS-Arbeitsheft 63

Wirtschaftsjournalismus in der Krise – Zum massenmedialen Umgang mit Finanzmarktpolitik

Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, März 2010, 274 Seiten

Vor dem Hintergrund der aktuellen Weltfinanz- und Weltwirtschaftskrise werden durch diese Studie Leistungen und Fehlleistungen des Wirtschaftsjournalismus auf den Prüfstand kritischer Recherche gestellt werden. Die in der Studie zu überprüfende Ausgangsthese lautet: „Der Mainstream des Wirtschaftsjournalismus hat die Deregulierung des globalen Finanzmarktes zustimmend beschrieben und positiv kommentiert; die Analyse von potentiellen Gefahren wurde systematisch vernachlässigt.“

Zur Detailansicht des Projekts Themen: Unternehmensverantwortung (sozial + ökologisch) / Global Compact / Globalisierung
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Autor/en:

Hamm, Brigitte / Koch, Hannes

Projektende:

05.02.2010

OBS-Arbeitsheft 64

Soziale und ökologische Verantwortung – Zur Praxis von Global Compact in deutschen Mitgliedsunternehmen

Verfolgen Sie auch die Diskussion über die Studie in unserem Otto Brenner Blog

Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, 2010

Die Studie liefert Erkenntnisse über die Wirksamkeit eines der bekanntesten Instrumente für Unternehmensverantwortung. Im Rahmen des Projektes wird die Verankerung der zehn Prinzipien des Global Compact (GC) in der Praxis deutscher Mitgliedsunternehmen untersucht. Dabei wird überprüft, wie das Verhalten der Firmen Arcandor, Faber-Castell, Henkel und VW diesen Prinzipien entspricht. Die Firmen stehen repräsentativ für entscheidende Branchen der Wirtschaft. Untersucht werden die Motivation für den Beitritt, die Beweggründe für ein anhaltendes Engagement im GC sowie die Einhaltung der zehn Prinzipien des Paktes. Sowohl Übereinstimmungen zwischen den GC-Prinzipien und der Firmenpolitik als auch Abweichungen werden ermittelt.

Zur Detailansicht des Projekts Themen: Deutsche Einheit / DDR / Einstellungswandel / Jugend
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Autor/en:

Förster, Peter / Stöbel-Richter, Yve / Berth, Hendrik / Brähler, Elmar

Projektende:

15.01.2009

OBS-Arbeitsheft 60

Die deutsche Einheit zwischen Lust und Frust – 
Ergebnisse der »Sächsischen Längsschnittstudie«

Zusammenfassung für die Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, 2009

Die Sächsische Längsschnittstudie begleitet seit 1987 kontinuierlich eine Stichprobe junger Ostdeutscher des Geburtsjahrgangs 1973 auf ihrem Weg vom DDR- zum Bundesbürger. Die weiterhin laufende Studie zählt zu den weltweit am längsten andauernden sozialwissenschaftlichen Erhebungen. Es handelt sich um die einzige Studie, die in dieser Weise das Erleben der deutschen Wiedervereinigung bei einer identischen Stichprobe von Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen aus der DDR bzw. den neuen Ländern dokumentiert. Sie ist damit ein zeithistorisch besonderes Zeugnis, das den Systemwechsel in der DDR und die sich daraus ergebenden individuellen Konsequenzen auf einer quantitativen Ebene abbildet.