Autor/en:
Projektende:
Berufliche Weiterbildung in Europa – Was Deutschland von nordeuropäischen Ländern lernen kann
Veröffentlichung: OBS-Arbeitsheft 66
Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, 2010, 108 Seiten
Projektziel:
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen skandinavischen Ländern und Deutschland in der beruflichen Weiterbildung werden in der Studie herausgearbeitet und Ansatzpunkte für eine gewerkschaftspolitische Strategie aufgezeigt. Zur Behebung von Qualifizierungsproblemen werden die in Schweden entwickelten „Technik-Colleges“ als Modell für Deutschland vorgeschlagen. Dabei bestimmen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände zusammen mit den Unternehmen die Qualitäts- und Effektivitätskriterien für die Einrichtungen des staatlichen und nichtstaatlichen Aus- und Weiterbildungssystems. Durch diese Zertifizierung in Verbindung mit einer generellen Aufwertung der Erwachsenenbildung könnte die Weiterbildungslandschaft in Deutschland partiell reguliert und dadurch dem Fachkräftemangel insbesondere in Ostdeutschland begegnet werden.
Autor/en:
Projektende:
OBS-Arbeitsheft 65
Fachkräftemangel in Ostdeutschland – Konsequenzen für Beschäftigung und Interessenvertretung
Verfolgen Sie auch die Diskussion über die Studie in unserem Otto Brenner Blog
Projektziel:
Ausgangspunkt des Projektes ist die bestehende und sich perspektivisch verschärfende Fachkräfteknappheit auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt. Dem Projekt geht es darum, Wege aufzuzeigen, wie sich der existenzbedrohende Rückgang an qualifizierten Fachkräften auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt mittels betriebs- und gewerkschaftspolitischer Handlungsstrategien wirksam einhegen lässt.
Autor/en:
Projektende:
OBS-Arbeitsheft 60
Die deutsche Einheit zwischen Lust und Frust –
Ergebnisse der »Sächsischen Längsschnittstudie«
Zusammenfassung für die Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, 2009
Die Sächsische Längsschnittstudie begleitet seit 1987 kontinuierlich eine Stichprobe junger Ostdeutscher des Geburtsjahrgangs 1973 auf ihrem Weg vom DDR- zum Bundesbürger. Die weiterhin laufende Studie zählt zu den weltweit am längsten andauernden sozialwissenschaftlichen Erhebungen. Es handelt sich um die einzige Studie, die in dieser Weise das Erleben der deutschen Wiedervereinigung bei einer identischen Stichprobe von Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen aus der DDR bzw. den neuen Ländern dokumentiert. Sie ist damit ein zeithistorisch besonderes Zeugnis, das den Systemwechsel in der DDR und die sich daraus ergebenden individuellen Konsequenzen auf einer quantitativen Ebene abbildet.