Autor/en:
Projektende:
OBS-Arbeitsheft 60
Die deutsche Einheit zwischen Lust und Frust –
Ergebnisse der »Sächsischen Längsschnittstudie«
Zusammenfassung für die Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, 2009
Die Sächsische Längsschnittstudie begleitet seit 1987 kontinuierlich eine Stichprobe junger Ostdeutscher des Geburtsjahrgangs 1973 auf ihrem Weg vom DDR- zum Bundesbürger. Die weiterhin laufende Studie zählt zu den weltweit am längsten andauernden sozialwissenschaftlichen Erhebungen. Es handelt sich um die einzige Studie, die in dieser Weise das Erleben der deutschen Wiedervereinigung bei einer identischen Stichprobe von Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen aus der DDR bzw. den neuen Ländern dokumentiert. Sie ist damit ein zeithistorisch besonderes Zeugnis, das den Systemwechsel in der DDR und die sich daraus ergebenden individuellen Konsequenzen auf einer quantitativen Ebene abbildet.
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Projektende:
OBS-Arbeitsheft 64
Soziale und ökologische Verantwortung – Zur Praxis von Global Compact in deutschen Mitgliedsunternehmen
Verfolgen Sie auch die Diskussion über die Studie in unserem Otto Brenner Blog
Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, 2010
Die Studie liefert Erkenntnisse über die Wirksamkeit eines der bekanntesten Instrumente für Unternehmensverantwortung. Im Rahmen des Projektes wird die Verankerung der zehn Prinzipien des Global Compact (GC) in der Praxis deutscher Mitgliedsunternehmen“ untersucht. Dabei wird überprüft, wie das Verhalten der Firmen Arcandor, Faber-Castell, Henkel und VW diesen Prinzipien entspricht. Die Firmen stehen repräsentativ für entscheidende Branchen der Wirtschaft. Untersucht werden die Motivation für den Beitritt, die Beweggründe für ein anhaltendes Engagement im GC sowie die Einhaltung der zehn Prinzipien des Paktes. Sowohl Übereinstimmungen zwischen den GC-Prinzipien und der Firmenpolitik als auch Abweichungen werden ermittelt.
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Projektende:
OBS-Arbeitsheft 63
Wirtschaftsjournalismus in der Krise – Zum massenmedialen Umgang mit Finanzmarktpolitik
Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, März 2010, 274 Seiten
Vor dem Hintergrund der aktuellen Weltfinanz- und Weltwirtschaftskrise werden durch diese Studie Leistungen und Fehlleistungen des Wirtschaftsjournalismus auf den Prüfstand kritischer Recherche gestellt werden. Die in der Studie zu überprüfende Ausgangsthese lautet: „Der Mainstream des Wirtschaftsjournalismus hat die Deregulierung des globalen Finanzmarktes zustimmend beschrieben und positiv kommentiert; die Analyse von potentiellen Gefahren wurde systematisch vernachlässigt.“
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Projektleitung:
Projektende:
Medien im Brennpunkt –Probleme, Herausforderungen und Perspektiven journalistischer Krisenberichterstattung
Publikation: "Die Vorkämpfer"
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Projektende:
Drucksache „Bild“ – Eine Marke und ihre Mägde
Die „Bild“-Darstellung der Griechenland- und Eurokrise 2010
Veröffentlichung: OBS-Arbeitsheft 67
Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, 2011, 104 Seiten
Projektziel:
Die Studie „Drucksache „Bild“ – Eine Marke und ihre Mägde“ analysiert die Berichterstattung und Kommentierung der „Bild“-Zeitung zur Griechenland- und Eurokrise, geht der Entstehungs- und Wirkungsweise des „Bild“-Journalismus nach und erörtert Rahmenbedingungen, die ein Deutungsmuster zum Mainstream werden lassen. Das heißt, über die Analyse der journalistischen Arbeit hinaus untersucht die Studie das Kommunikationsmanagement der „Bild“-Redaktion, mit dem diese Mainstream zu bedienen und zu formen versucht.
Die „Studie“ im Netz: www.bild-studie.de
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Projektende:
Interessant oder relevant?
„Wir wollen, dass sie sich gut informiert fühlen,“ das war der Bekenntnis-Slogan eines kommerziellen Hörfunk-Senders. Die Berater der privaten Ketten, die später die öffentlich-rechtliche Konkurrenz im großen Stil heimsuchten, erweiterten mit ihren „Regeln in Blattgold“ das Postulat der `unterhaltsamen Information` . Der relevante Informationskern der Themen und Ereignisse müsse nicht mehr im Vordergrund stehen; das Besondere, Interessante, Unterhaltsame, Persönliche solle die Beiträge prägen. Eine erfahrene Kulturchefin fasste diese Leitlinie bereits vor Jahren in ihren Trainings in der Formel zusammen: „Zuviele Informationen hemmen den Erzählfluss.
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Projektende:
„ … und unseren täglichen Talk gib uns heute!“
OBS-Studie analysiert die politischen TV-Talkshows
Veröffentlichung: OBS-Arbeitsheft 68
Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, 2011, 149 Seiten
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Projektende:
Marktordnung für Lobbyisten – Eine empirisch-diskursive Konzeptentwicklung
Projektziel:
Lobbyismus in Deutschland kann wegen der wenig transparenten und teils auch illegitimen Praktiken zu einer Gefahrenquelle für Demokratie und Mitbestimmung werden. „Lobbykontrolle stärkt die Demokratie“, so die Forschungshypothese des Projektes. Das erklärte Ziel der Marktordnung ist, „Absichten, Ziele, Benefits, die Lauterkeit und die Wirksamkeit von interessierter Einflussnahme auf die Politik transparent zu machen.“ Ergebnis der Studie ist die Entwicklung einer „Marktordnung für Lobbyisten“. Dadurch soll mehr Transparenz über Einflussnahmen entstehen und damit auch mehr Fairness. Im Austausch mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Kultur sollen zu einer „Marktordnung für Lobbyisten“ die verdichteten Reformvorschläge und Maßnahmen auf Transparenz, Wirksamkeit und Durchsetzbarkeit überprüft werden.