Autor/en:
Projektende:
"Entwicklungsperspektiven Industrieller Einfacharbeit – Eine Bestandsaufnahme"
– Expertise Im Auftrag Der Otto-Brenner-Stiftung –
Die wissenschaftliche wie auch die öffentliche Debatte zur Entwicklung der Erwerbsarbeit in Deutschland richtet sich vornehmlich auf die wachsende Bedeutung wissens- und qualifikationsintensiver Arbeitsprozesse, da in diesen eine hinreichende Voraussetzung für die Produktion anspruchsvoller Produkte der Spitzentechnologie gesehen wird. In kritischer Auseinandersetzung mit dieser Sichtweise thematisiert die vorliegende Studie den Stellenwert und die Entwicklungsdynamiken industrieller Einfacharbeit, der in der gegenwärtigen Diskussion häufig eine untergeordnete Rolle zugewiesen wird.
Autor/en:
Projektende:
OBS-Arbeitsheft 59
Schiffbau in Europa – Panelstudie 2008
Studie der Hans-Böckler-Stiftung, Otto Brenner Stiftung und Community of European Shipyards’ Associations (CESA), Frankfurt/Main, Juni 2009, 30 Seiten (deutsch und englisch)
Dieser Bericht untersucht die europäische Schiffbauindustrie vor dem Hintergrund eines möglichen Rückgangs der Nachfrage nach Schiffsneubauten. Behandelt werden Themen wie Arbeitskosten, Einkommen, Qualifikation und Arbeitszeit. Vor allem aber sollen für eine global wettbewerbsfähige europäische Schiffbauindustrie mögliche Probleme identifiziert und Chancen aufgezeigt werden. Die globale Finanzmarktkrise und die wirtschaftliche Rezession, sichtbar und spürbar geworden ab dem Herbst 2008, konnte in dieser Ende 2007/Anfang 2008 durchgeführten empirischen Studie keine Rolle spielen.
Autor/en:
Projektende:
OBS-Arbeitsheft 55
Monitor Arbeitsmarktpolitik (MonApoli):
Ein Projekt zur wissenschaftsgestützten Begleitung der Umsetzung der neuen Arbeitsmarktgesetze
Arbeitsmarktpolitik: Nachsteuern oder neu orientieren?
Anstöße zu einer überfälligen Debatte
Projektbericht für die Otto Brenner Stiftung und Hans-Böckler-Stiftung, Frankfurt/Main, 2008, 59 Seiten
weitere Informationen: www.monapoli.de
Der „Monitor Arbeitsmarktpolitik“ soll im arbeitsmarkt- und mitbestimmungspolitischen Raum über die Umsetzung der neuen Arbeitsmarktgesetzgebung (Zeitraum 01.01.2006 bis 31.12.2007) informieren, Orientierungswissen und Bewertungen anbieten und den Adressat/inn/en eigene, wissensbasierte politische Einschätzungen ermöglichen.
Autor/en:
Projektende:
Frauenerwerbsarbeit im verarbeitenden Gewerbe – faire Chancen?
Studie zu den Entwicklungstrends der Frauenerwerbstätigkeit in ausgewählten Produktionsbranchen in Ost- und Westdeutschland
Projektziel:
Die Studie hat zum Ziel, einen Überblick zu geben über die aktuelle Erwerbslage von Frauen im verarbeitenden Gewerbe. Skizziert werden Entwicklungstrends in den letzten zehn Jahren. Im Kern geht es darum, branchenspezifische Erkenntnisse zur beruflichen Gleichberechtigung von Männern und Frauen zu vermitteln. Die Analyse findet entlang von zwölf ausgewählten Branchen des verarbeitenden Gewerbes für Deutschland insgesamt und im Ost-West-Vergleich statt. Darüber hinaus kann die Studie neue Ansatzpunkte sowie Anregungen für die gleichstellungspolitische Arbeit und den politischen Diskurs für Branchendialoge und Betriebe eröffnen. Die detaillierte Datenanalyse soll Schritte zu einer sozialen und geschlechtergerechten Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft in Ost- und Westdeutschland aufzeigen und es ermöglichen, neue Perspektiven zu gewinnen.
zur Studie:
www.wertarbeitgmbh.de/images/File/Frauenerwerbsarbeit_im_VG_end2.pdf
Autor/en:
Projektende:
OBS-Arbeitsheft 65
Fachkräftemangel in Ostdeutschland – Konsequenzen für Beschäftigung und Interessenvertretung
Verfolgen Sie auch die Diskussion über die Studie in unserem Otto Brenner Blog
Projektziel:
Ausgangspunkt des Projektes ist die bestehende und sich perspektivisch verschärfende Fachkräfteknappheit auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt. Dem Projekt geht es darum, Wege aufzuzeigen, wie sich der existenzbedrohende Rückgang an qualifizierten Fachkräften auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt mittels betriebs- und gewerkschaftspolitischer Handlungsstrategien wirksam einhegen lässt.
Autor/en:
Projektende:
Berufliche Weiterbildung in Europa – Was Deutschland von nordeuropäischen Ländern lernen kann
Veröffentlichung: OBS-Arbeitsheft 66
Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, 2010, 108 Seiten
Projektziel:
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen skandinavischen Ländern und Deutschland in der beruflichen Weiterbildung werden in der Studie herausgearbeitet und Ansatzpunkte für eine gewerkschaftspolitische Strategie aufgezeigt. Zur Behebung von Qualifizierungsproblemen werden die in Schweden entwickelten „Technik-Colleges“ als Modell für Deutschland vorgeschlagen. Dabei bestimmen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände zusammen mit den Unternehmen die Qualitäts- und Effektivitätskriterien für die Einrichtungen des staatlichen und nichtstaatlichen Aus- und Weiterbildungssystems. Durch diese Zertifizierung in Verbindung mit einer generellen Aufwertung der Erwachsenenbildung könnte die Weiterbildungslandschaft in Deutschland partiell reguliert und dadurch dem Fachkräftemangel insbesondere in Ostdeutschland begegnet werden.