Autor/en:
Projektende:
OBS-Arbeitsheft 63
Wirtschaftsjournalismus in der Krise – Zum massenmedialen Umgang mit Finanzmarktpolitik
Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, März 2010, 274 Seiten
Vor dem Hintergrund der aktuellen Weltfinanz- und Weltwirtschaftskrise werden durch diese Studie Leistungen und Fehlleistungen des Wirtschaftsjournalismus auf den Prüfstand kritischer Recherche gestellt werden. Die in der Studie zu überprüfende Ausgangsthese lautet: „Der Mainstream des Wirtschaftsjournalismus hat die Deregulierung des globalen Finanzmarktes zustimmend beschrieben und positiv kommentiert; die Analyse von potentiellen Gefahren wurde systematisch vernachlässigt.“
Autor/en:
Projektende:
OBS-Arbeitsheft 64
Soziale und ökologische Verantwortung – Zur Praxis von Global Compact in deutschen Mitgliedsunternehmen
Verfolgen Sie auch die Diskussion über die Studie in unserem Otto Brenner Blog
Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, 2010
Die Studie liefert Erkenntnisse über die Wirksamkeit eines der bekanntesten Instrumente für Unternehmensverantwortung. Im Rahmen des Projektes wird die Verankerung der zehn Prinzipien des Global Compact (GC) in der Praxis deutscher Mitgliedsunternehmen“ untersucht. Dabei wird überprüft, wie das Verhalten der Firmen Arcandor, Faber-Castell, Henkel und VW diesen Prinzipien entspricht. Die Firmen stehen repräsentativ für entscheidende Branchen der Wirtschaft. Untersucht werden die Motivation für den Beitritt, die Beweggründe für ein anhaltendes Engagement im GC sowie die Einhaltung der zehn Prinzipien des Paktes. Sowohl Übereinstimmungen zwischen den GC-Prinzipien und der Firmenpolitik als auch Abweichungen werden ermittelt.
Autor/en:
Projektende:
OBS-Arbeitsheft 62
Soziale Folgen des liberalisierten Weltmarkts für Textil und Bekleidung –
Strategien von Gewerkschaften und Frauenorganisationen
Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, November 2009, 48 Seiten (deutsch und englisch)
Die vorliegende Studie behandelt die Fragen, wie sich der Liberalisierungsschub im Welthandel für Textil und Bekleidung nach dem Ende des Quotenregimes 2004 auf die Lage der überwiegend weiblichen Beschäftigten dieser Industrie ausgewirkt hat und welche Maßnahmen diese ergreifen sollten, um ihre Rechte sowohl am Arbeitsplatz als auch übergreifend an den unterschiedlichen Standorten dieser Industrie besser durchsetzen zu können. Diese Fragen werden beispielhaft in den Ländern China, Südafrika und Deutschland/EU untersucht.
Autor/en:
Projektende:
OBS-Arbeitsheft 54
In Brüssel angekommen? – Die gewerkschaftliche Interessenvertretung der neuen Mitgliedsländer auf der EU-Ebene
Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, Mai 2008, 50 Seiten
Autor/en: Pleines, Heiko
Projektende: 31.12.2007
Untersucht wird die Integration der Gewerkschaften aus den seit 2004 neuen Mitgliedsländen Polen, Tschechische und Slowakische Republik auf der EU-Ebene.
Aus unterschiedlichen Gründen sind die postsozialistischen Gewerkschaften politisch noch sehr vertretungsschwach (viele lose Dachverbände, kaum Erfahrung auf supranationaler Ebene). Damit stellt sich die Frage, ob die Gewerkschaften aus den postsozialistischen Ländern zu einer angemessenen Interessenvertretung auf der EU-Ebene in der Lage sind. Die westdeutschen Gewerkschaften und ihre Stiftungen können und sollten mit ihren reichhaltigen Erfahrungen den neuen postsozialistischen Gewerkschaften die Türen nach Europa öffnen.