Autor/en:
Projektende:
Berufliche Weiterbildung in Europa – Was Deutschland von nordeuropäischen Ländern lernen kann
Veröffentlichung: OBS-Arbeitsheft 66
Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, 2010, 108 Seiten
Projektziel:
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen skandinavischen Ländern und Deutschland in der beruflichen Weiterbildung werden in der Studie herausgearbeitet und Ansatzpunkte für eine gewerkschaftspolitische Strategie aufgezeigt. Zur Behebung von Qualifizierungsproblemen werden die in Schweden entwickelten „Technik-Colleges“ als Modell für Deutschland vorgeschlagen. Dabei bestimmen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände zusammen mit den Unternehmen die Qualitäts- und Effektivitätskriterien für die Einrichtungen des staatlichen und nichtstaatlichen Aus- und Weiterbildungssystems. Durch diese Zertifizierung in Verbindung mit einer generellen Aufwertung der Erwachsenenbildung könnte die Weiterbildungslandschaft in Deutschland partiell reguliert und dadurch dem Fachkräftemangel insbesondere in Ostdeutschland begegnet werden.
Autor/en:
Projektende:
OBS-Arbeitsheft 62
Soziale Folgen des liberalisierten Weltmarkts für Textil und Bekleidung –
Strategien von Gewerkschaften und Frauenorganisationen
Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, November 2009, 48 Seiten (deutsch und englisch)
Die vorliegende Studie behandelt die Fragen, wie sich der Liberalisierungsschub im Welthandel für Textil und Bekleidung nach dem Ende des Quotenregimes 2004 auf die Lage der überwiegend weiblichen Beschäftigten dieser Industrie ausgewirkt hat und welche Maßnahmen diese ergreifen sollten, um ihre Rechte sowohl am Arbeitsplatz als auch übergreifend an den unterschiedlichen Standorten dieser Industrie besser durchsetzen zu können. Diese Fragen werden beispielhaft in den Ländern China, Südafrika und Deutschland/EU untersucht.
Autor/en:
Projektende:
OBS-Arbeitsheft 59
Schiffbau in Europa – Panelstudie 2008
Studie der Hans-Böckler-Stiftung, Otto Brenner Stiftung und Community of European Shipyards’ Associations (CESA), Frankfurt/Main, Juni 2009, 30 Seiten (deutsch und englisch)
Dieser Bericht untersucht die europäische Schiffbauindustrie vor dem Hintergrund eines möglichen Rückgangs der Nachfrage nach Schiffsneubauten. Behandelt werden Themen wie Arbeitskosten, Einkommen, Qualifikation und Arbeitszeit. Vor allem aber sollen für eine global wettbewerbsfähige europäische Schiffbauindustrie mögliche Probleme identifiziert und Chancen aufgezeigt werden. Die globale Finanzmarktkrise und die wirtschaftliche Rezession, sichtbar und spürbar geworden ab dem Herbst 2008, konnte in dieser Ende 2007/Anfang 2008 durchgeführten empirischen Studie keine Rolle spielen.
Autor/en:
Projektende:
OBS-Arbeitsheft 54
In Brüssel angekommen? – Die gewerkschaftliche Interessenvertretung der neuen Mitgliedsländer auf der EU-Ebene
Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt/Main, Mai 2008, 50 Seiten
Autor/en: Pleines, Heiko
Projektende: 31.12.2007
Untersucht wird die Integration der Gewerkschaften aus den seit 2004 neuen Mitgliedsländen Polen, Tschechische und Slowakische Republik auf der EU-Ebene.
Aus unterschiedlichen Gründen sind die postsozialistischen Gewerkschaften politisch noch sehr vertretungsschwach (viele lose Dachverbände, kaum Erfahrung auf supranationaler Ebene). Damit stellt sich die Frage, ob die Gewerkschaften aus den postsozialistischen Ländern zu einer angemessenen Interessenvertretung auf der EU-Ebene in der Lage sind. Die westdeutschen Gewerkschaften und ihre Stiftungen können und sollten mit ihren reichhaltigen Erfahrungen den neuen postsozialistischen Gewerkschaften die Türen nach Europa öffnen.